Zum Inhalt springen

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Artikel: Sekundärmarkt für Luxusuhren: Bedeutung und Umsatz wächst

Rolex gebraucht kaufen
IN 2 Minuten lesen

Sekundärmarkt für Luxusuhren: Bedeutung und Umsatz wächst

Was lange als Nischenphänomen galt, hat sich zu einem maßgeblichen Faktor der Preisbildung entwickelt: der Sekundärmarkt für Luxusuhren. Im Jahr 2025 erreichte das weltweite Marktvolumen für gebrauchte Modelle 16,73 Milliarden US Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 36,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einen Großteil des Geschäfts bestreiten zertifizierte Händler, was den Markt zunehmend professionalisiert und für Sammler zugleich anspruchsvoller macht.

Starkes Wachstum am Sekundärmarkt für Luxusuhren

Der Sekundärmarkt für Luxusuhren liefert für das Jahr 2025 beeindruckende Zahlen. Mit einem Marktvolumen von 16,73 Milliarden US-Dollar war im zurückliegenden Kalenderjahr ein Plus von 36,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Den größten Anteil am Handelsvolumen vereinen Händler mit 15,65 Milliarden US Dollar auf sich, ein Zuwachs von 38,3 Prozent. Auktionen folgen mit 1,09 Milliarden US Dollar und einem Plus von 14 Prozent. Besonders dynamisch entwickelt sich das Certified Pre Owned Programm von Rolex, das mit 590 Millionen US Dollar Umsatz ein Wachstum von 204 Prozent verzeichnet. Dies geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die bei everywatch.com veröffentlicht wurden.

Rolex Daytona

Premium-Preise und hohe Umschlagsgeschwindigkeit

Zertifizierte Gebrauchtuhren erzielen häufig Preise, die 15 bis 20 Prozent über dem Niveau des sogenannten Graumarktes liegen. Käufer sind offenbar bereit, für geprüfte Qualität und Herstellergarantie einen Aufpreis zu zahlen. Gleichzeitig verkürzt sich die durchschnittliche Haltedauer deutlich. Viele Modelle werden bereits nach 18 bis 36 Monaten weiterverkauft, was darauf hindeutet, dass Luxusuhren zunehmend als Anlageobjekt betrachtet werden.

Der Markt wird professioneller

Mit standardisierten Prüfverfahren, spezialisierten Portfolio Dienstleistungen und eigenen Werkstätten professionalisieren Händler wie ZEITAUKTION ihr Angebot weiter. Markenhersteller reagieren ebenfalls auf diese Entwicklung. Mit eigenen Gebrauchtuhrenprogrammen versuchen sie, Preiskontrolle zurückzugewinnen und am Wiederverkauf zu partizipieren.

Die Grenzen zwischen leidenschaftlichem Sammler und renditeorientiertem Investor verschwimmen zunehmend. Während die hohe Marktliquidität den Wiederverkauf erleichtert, treibt zusätzliches Kapital die Preise teils über den reinen Gebrauchswert hinaus. Wer sammelt, muss heute nicht nur Geschmack, sondern auch Marktkenntnis mitbringen.