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Artikel: Das Mega-Uhrenjahr 2026: Werden die Preise weitere Höhen erklimmen?

Rolex Day-Date
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Das Mega-Uhrenjahr 2026: Werden die Preise weitere Höhen erklimmen?

Das Jahr 2026 ragt in der Welt der Luxusuhren als ein außergewöhnlicher Meilenstein heraus. Gleich mehrere ikonische Kollektionen und Traditionsmarken begehen bedeutende Jubiläen, die die Geschichte der Uhrmacherei nachhaltig geprägt haben. 

Allen voran feiert die Rolex Oyster ihr 100jähriges Bestehen, ebenso wie Tudor, das sich längst vom einstigen Rolex Ableger emanzipiert und eine eigenständige Identität entwickelt hat. Auf stolze 200 Jahre blickt die traditionsreiche Marke Gallet zurück. Ergänzt wird dieses Jubiläumsjahr durch die 50jährigen Geburtstage legendärer Modelle wie der Patek Philippe Nautilus und der TAG Heuer Monza. Eine besondere Stellung nehmen dabei die Rolex Day Date und die Rolex Milgauss ein, die mit ihrem 70jährigen Jubiläum zeitlich etwas aus dem Rahmen fällt, jedoch nicht minder ikonisch ist.

Welche Richtung nehmen die Preise in 2026?

Die deutlich gestiegenen Preise für Gold und Silber bleiben auch für den Markt der Luxusuhren nicht ohne Folgen. Insbesondere Modelle aus Gold sowie Bicolor Varianten von Rolex und anderen renommierten Marken wie Tudor, Audemars Piguet, Patek Philippe oder Hublot verzeichneten in jüngster Zeit spürbare, wenn auch moderate Preissteigerungen. Mit dem Beginn des neuen Jahres setzt sich die Aufwärtsbewegung bei Gold und Silber weiter fort, sodass in den kommenden Monaten zusätzliche Preisanpassungen bei entsprechenden Uhren durchaus zu erwarten sind.

100 Jahre Rolex Oyster: Die erste wasserdichte Armbanduhr

Die erste Rolex Oyster

Foto: Die erste Rolex Oyster - © Rolex/Jean-Daniel Meyer

Das Jahr 1926 gilt als echter Wendepunkt in der Geschichte der Uhrmacherkunst. Mit der Vorstellung der Rolex Oyster präsentierte die Manufaktur erstmals eine wasserdichte Armbanduhr und setzte damit neue Maßstäbe für Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit. Der Name Oyster ist dabei bewusst gewählt, denn wie bei einer Auster schützte das Gehäuse sein Inneres genau an jener sensiblen Stelle, an der beim Zusammenbau ein Spalt entstehen konnte, wirkungsvoll vor dem Eindringen von Wasser und Staub.

Zweifel an der Praxistauglichkeit wurden eindrucksvoll ausgeräumt, als die US Amerikanerin Gertrude Ederle 1926 den Ärmelkanal durchschwamm und dabei eine Rolex Oyster am Handgelenk trug. Die Uhr bewährte sich unter extremen Bedingungen und legte damit den Grundstein für alle folgenden Generationen wasserdichter Armbanduhren. In diesem Jahr feiert dieses wegweisende Modell sein 100jähriges Jubiläum.

100 Jahre Tudor: Vom vermeintlichen Ableger zur etablierten Marke

Die Geschichte von Tudor ist untrennbar mit Hans Wilsdorf verbunden, dem Gründer von Rolex. Bereits 1926 veranlasste er, dass die Uhrenfabrik Veuve de Philippe Hüther die Marke Tudor offiziell registrierte, bevor er sich anschließend die exklusiven Nutzungsrechte sicherte. Die frühen Zeitmesser trugen den markanten Schriftzug Tudor im oberen Bereich des Zifferblatts, während bei ausgewählten Sammlerstücken zusätzlich der Name Rolex erschien. Damit stand die renommierte Muttermarke sichtbar als Garant für Qualität und Zuverlässigkeit ein.

Was ursprünglich als eigenständige Linie mit preislich attraktiveren Modellen gedacht war, um neue Zielgruppen zu erreichen, hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer fest etablierten Größe im Segment der Luxusuhren entwickelt. In den vergangenen 100 Jahren durchlief Tudor eine bemerkenswerte Entwicklung, formte eine klar erkennbare Designsprache und zählt heute zu den beliebtesten und begehrtesten Marken unter Uhrenliebhabern.

200 Jahre Gallet: Der Weg zurück ins Rampenlicht

Bereits im Jahr 1826 gründete Julien Gallet die Uhrenmarke Gallet in La Chaux de Fonds und legte damit den Grundstein für eines der traditionsreichsten Unternehmen der Branche. Internationale Bekanntheit erlangte die Marke 1903, als eine Gallet Stoppuhr zur Zeitmessung des ersten motorisierten Fluges der Gebrüder Wright eingesetzt wurde. Dieser technische Pioniergeist mündete später in Modellen wie dem Gallet Flying Officer, einem Chronographen, der das Ablesen mehrerer Zeitzonen ermöglichte und sich insbesondere bei Piloten großer Beliebtheit erfreute.

Die Quarzkrise der 1970er und 1980er Jahre traf Gallet jedoch hart und ließ die einst renommierte Marke beinahe in Vergessenheit geraten. Mit der Übernahme durch Breitling im Jahr 2025 verbindet sich nun die Hoffnung auf eine Rückkehr ins Rampenlicht der internationalen Uhrenwelt und eine Wiederbelebung des historischen Erbes.

70 Jahre Rolex Day Date: Ikone mit Wochentag und Datum

Foto: Die erste Day-Date - © Rolex/Jean-Daniel Meyer

Im Jahr 1956 setzte die Schweizer Uhrenmanufaktur erneut ein deutliches Zeichen in puncto Innovationskraft. Mit der Einführung von Wochentag und Datum präsentierte Rolex eine Luxusuhr, bei der sowohl das Datum als auch der vollständig ausgeschriebene Wochentag in separaten Sichtfenstern auf dem Zifferblatt angezeigt wurden. Diese wegweisende Anzeige bei der Day-Date war bis dahin einzigartig und unterstrich den Anspruch der Marke, technische Funktionalität mit höchster Eleganz zu verbinden. Ergänzend dazu ist dieses außergewöhnliche Modell ausschließlich in 18 Karat Gold oder Platin erhältlich und hebt sich damit klar innerhalb des Portfolios ab.

Doch damit nicht genug, denn Rolex verlieh der Uhr mit dem eigens für sie entwickelten President Band ein weiteres markantes Erkennungsmerkmal. Es kombiniert die dreireihige Anmutung des klassischen Oyster Bands mit halbrund geformten Gliedern, wie man sie in ähnlicher Form vom Jubilee Band der Rolex Datejust kennt. Seit nunmehr siebzig Jahren ist die Rolex Day Date fester Bestandteil der Kollektion und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, insbesondere bei Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

70 Jahre Rolex Milgauss: Die Erfindung des Magnetschirms

Foto: Die erste Rolex Milgauss - © Rolex/Jean-Daniel Meyer

Ebenfalls im Jahr 1956 stellte Rolex mit der Milgauss ein weiteres außergewöhnliches Modell vor. Dank eines integrierten Magnetschutzes zeigte sich die Uhr selbst starken Magnetfeldern gegenüber weitgehend unempfindlich und richtete sich damit gezielt an Wissenschaftler, Ingenieure und Forscher. Bereits der Name unterstreicht den besonderen Anspruch dieses Zeitmessers, denn er setzt sich aus dem französischen Wort mille für tausend und der Einheit Gauß zur Messung der magnetischen Flussdichte zusammen.

Nachdem die Milgauss inzwischen aus dem aktuellen Programm genommen wurde, rückt sie zunehmend in den Fokus von Sammlern. Gerade vor diesem Hintergrund dürfte die Preisentwicklung dieser ikonischen Rolex in den kommenden Monaten und Jahren besonders spannend zu beobachten sein.

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